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Europäisches Brotmuseum e.V. Ebergötzen
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Der Wasserburgturm

Auf dem Museumsgelände, dem historischen Areal „Altes Amt Radolfshausen“, gibt es vieles zu entdecken. Das Ende des 14. Jh. urkundlich als Vorwerk bezeichnete Terrain gelangte 1437 in den Besitz der Edelherren von Plesse. 1508 erbaute Dietrich von Plesse, als Lehnsmann der Herzöge von Grubenhagen, eine Wasserburg, die durch vier Teiche im Süden und Osten, Wassergraben, Zugbrücke und Wall mit Pfarrhaus und Turm geschützt war. Die Wasserburg wurde im Dreißjähringen Krieg von Tilly's Truppen zerstört.

Erhalten hat sich bis heute der bergfriedartige Wohnturm, dessen östliche Hälfte aus grauen Sandsteinen in das 12. Jh. zurückreichen. Der über einem Rechteckgrundriß ausgeführte Bruchsteinbau mit drei gewölbten Geschossen zeigt heute noch Reste originaler Innengestaltung. Ein Anbau von zwei Fachwerkoberstöcken auf einem massiven Sockelgeschoss stammt ausdem 17. Jahrhundert.

der Wasserburgturm von Süden
der Wasserburgturm von Westen

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